MPC Classic-Tour 2026
Auf Tour am Bodensee und auch in Der Schweiz
MPCler unterwegs von Konstanz über Romanshorn (Autobau Erlebniswelt), Hagenwil (Wasserschloß), Bussnang (Stadler Rail AG), Arenenberg (Napoleon Schlösschen) nach Stein am Rhein. Dann über Singen (Museum Art & Cars; MAC) und Uhldingen (Auto & Traktor Museum) nach Friedrichshafen ( Klassikwelt Bodensee).
Es hätte auch alle Tage richtig nass werden können oder so heiß, wie zwei Wochen später. Doch wir haben Glück gehabt. Etwas Nieselregen am ersten Auftakt-Abend, Dienstag, dem 9.6., auf dem Spazierweg hin zum Konstanzer Konzil-Gebäude, richtig nass am zweiten Tag, während unserer Tour nach Romanshorn, Hagenwil und Bussnang. Das konnte uns jedoch egal sein, weilten wir entweder im Auto, in einer musealen Einrichtung oder einer Fabrik. Doch dann kam nachts ein Wind auf und schob die Wolken weg. So machten wir am folgenden Tag, dem 11.6., unsere Landpartie bergauf und bergab, von Schloss zu Schloss bei klarem Sonnenschein. Der vom Schloss Arenenberg hinunter betrachtete See erschien in hellem Smaragd-Grün mit weißen, kleinen Schaumkronen auf den bewegten Wellen und ließ uns verstehen, warum der See, spätestens bei dieser Brise, auch Schwäbisches Meer genannt wird. Nicht nur wegen seiner Größe, auch wegen der vielfältigen Wolkenbewegungen über ihm und seinen Farbstellungen. Ein paar Fallen scheint der See, wie ein Meer, auch parat zu haben, sonst bräuchte man nicht extra ein Bodensee-Schiffer-Patent, um hier mit einem Boot aufs Wasser zu gehen. Der Bodensee, in diesem Falle der Untersee des Bodensees, präsentierte sich von seiner besten Seite und machte uns richtig Laune, auf die Strecke zu gehen. Die folgenden Tage brachten Sonne satt, bei angenehmen Temperaturen.
Nach einem netten Auftakt-Abend im historischen Konzil, so auch der Name des Restaurants am Konstanzer Hafen „Konzil“, im selbigen Gebäude, ging es am nächsten Morgen nach Romanshorn in die „Autobau Erlebniswelt“. Der Begriff könnte auch als Motto für unsere Classic Touren herhalten, sind wir doch jedes Jahr erlebnisreich unterwegs auf den Spuren der automobilen Vergangenheit. Der Name ist ein Versprechen, welches gehalten wird. Ein ehemaliger Schweizer Rennfahrer und Unternehmer namens Fredy Lienhard, hat sich in Romanshorn einen Traum verwirklicht. Und der Junior selbes Namens kuratiert nun in zweiter Generation ein Auto-Museum mit Eventcharakter in einem wunderbar restaurierten historischen Gebäude, einem ehemaligen Alkohollager. Passend dazu der jährliche Vatertag-Event: „Bratwurst, Bier und Boliden“.
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MPC Classic-Tour 2024 durch das Münsterland
Niemand liest Roadbooks
Niemand liest Roadbooks! Dieser Erkenntnis folgend testete Organisator Jürgen Book zu Beginn der diesjährigen Classic-Tour zunächst das „Kuckuckshainer Abbiegeverfahren“ – benannt nach seiner Wohnadresse. Dabei hält an Abzweigungen oder Kreuzungen das erste Auto nach dem Führungsfahrzeug an einer übersichtlichen und nicht gefährdeten Stelle im Kreuzungsbereich an, lässt die Kolonne passieren und schert vor dem letzten Fahrzeug wieder ein. Leider scheiterte diese ausgeklügelte Technik bereits etwa einen Kilometer nach dem Startpunkt, dem Klassikland an der Münsteraner Hansestraße, dank der mangelnden Disziplin der MPC’ler.
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MPC Classic-Tour 2022 durch das Sauerland
Weltmarktführern auf der Spur
Es war ein großartiges Juni-Wochenende. Endlich fand sie statt, die 16. MPC Classic Tour, die, Corona bedingt, mehrmals verschoben werden musste. Es war die Wiederbelebung unserer MPC-Philosophie vom freundschaftlichen Miteinander, Netzwerken und Kennenlernen interessanter Unternehmen rund um die Automobilindustrie. Leider hatte kurzfristig die Hälfte der avisierten Teilnehmerschaft absagen müssen und die restlichen 11 Teilnehmer der Runde gezwungen, erst einmal den Organisator zu trösten und diese Peinlichkeit dann bei den Gastgebern zu überspielen. Doch dies gelang ohne Schwierigkeit, denn es war so beeindruckend, was uns geboten wurde, dass unsere kenntnisreichen, großes Interesse und Engagement zeigenden Fragen den Gastgebern vermitteln konnten, dass nicht die Quantität der Teilnehmer, sondern deren Qualität letztlich ausschlaggebend ist.
Unser MPC-Kollege Andreas Heine hatte die Tour fantastisch und ideenreich organisiert und sogar das Wetter fest im Griff. So fuhren wir bei schönstem Sonnenschein durch das zugegebenermaßen von mir bis dahin unterschätzte Sauerland – übrigens, nicht nur in Oldtimern, sondern auch mit aktuellen Modellen und Stromern (bitte für ein nächstes Mal vormerken!). Die Abende verbrachten wir bei hochsommerlichen Temperaturen unter freiem Himmel. Zunächst dinierten wir gemütlich im Burghof der im Jahr 1222 gegründeten und eindrucksvoll dem Nachthimmel zustrebenden Burg Schnellenberg bei Attendorn auf Einladung von Arndt Kirchhoff. Die folgenden Tage auf der lauschigen Terrasse des Hauses Delecke mit Blick auf Park und Möhnesee, romantisch umschwärmt von unzähligen Glühwürmchen.
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Von Störchen, automobilen Stars und einem fast vergessenen Silberpfeil – Elsässische Gastfreundschaft begeistert bei der 15. MPC Classic-Tour 2019
Einzigartige Ein- und Ausblicke
Unscheinbar steht er in der Ecke, die Rinde zerfurcht, die Haufläche tief eingedrückt. Tausende von Hammerschläge haben auf dem Holzklotz ihre Spuren hinterlassen. Brennholz für den Kamin, ein alter Hocker? Mitnichten. Tatsächlich, so erklären Hubert Haberbusch, weltweit erster Maitre D’Art in der Kategorie „Restaurateur de Véhicules Anciens“ und sein Schüler Isaak Rensing, ist das schwere Stück Eiche eines seiner wichtigsten Hilfsmittel bei der Formung von Stahlblechen, aus denen sie automobile Kostbarkeiten formen. Kotflügel, Türen, Motorhauben und andere Karosserieteile, für die es im Handel schon lange keinen Ersatz mehr gibt. Auch die Alukarosserie des Bugatti, der gleich nebenan auf der Hebebühne steht, hat hier ihre Form angenommen.
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14. MPC Classic-Tour rund um den Brocken
Von der Sonne verwöhnt
Was noch? Bierstadt, Brocken, Bullis lautete das Motto der diesjährigen Classic-Tour, die von Einbeck aus ihren Lauf nahm. Neben Bockbier und anderen Hopfenkaltgetränken hat die südniedersächsische Stadt seit dem Jahr 2014 den PS.SPEICHER zu bieten, eine einzigartige Sammlung von Zwei-, Drei- und Vierrädern, die aus der Passion des Industriellen Karl-Heinz Rehkopf entstand. Rehkopf brachte seine rund 1.000 Motorräder in eine Stiftung ein. Als Ausstellungsort wurde dazu ein altes Gebäude entkernt, umfunktioniert und ergänzt.
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